Zelten im Winter

Zelten im Winter – Mit Abenteuerreich Erlebnistouren

2 Tage Zelten im Winter klingt im ersten Moment total verrückt. Ist es auch! Weil es ist mal etwas anderes, als das normale Zelten im Sommer. Zusammen mit Jan von Abenteuerreich sind wir in die Schweiz gereist, um dieses Abenteuer zu erleben. In diesem Beitrag berichten wir euch, was ihr bei so einer Tour erleben werdet und vorallem wie ihr euch vorbereiten solltet. So ein Abenteuer ist ohne gewisse Grundausrüstung nicht zu bewältigen. Im Beitrag findet ihr ebenfalls eine Checkliste die alles beinhaltet, wenn ihr so eine Tour selbstständig planen möchtet. Hinweis: Das ist was für Fortgeschrittene.

Die Bergspitze in Furna wird mit einer kleinen Metalldose verziert

Abenteuerreich

Abenteuerreich ist ein Erlebnisveranstalter, mit dem ihr Weltweite Touren und Expeditionen machen könnt. Diese Tour, die wir bei Ihm gemacht haben, ist für maximal 8 Personen gedacht. Am ersten Tag wandert man einen hohen Berg hinauf. Um das Zelten im Winter angenehmer zu gestalten, baut man gemeinsam ein großes Schneelager auf. Am zweiten Tag geht es wieder abwärts und ihr übt gemeinsam eine Lawinenbergung

Furna und die Ausrüstung von Jan

Wir sind mit dem Auto nach Furna angereist. Der Treffpunkt liegt bei etwa 1500 Höhenmeter. Darum gebt darauf Acht, dass ihr Schneeketten mit einpackt. Die sind in der Schweiz nämlich Pflicht. Bei ungeräumter Straße würdet ihr dort auch nicht auf den Berg hoch kommen. An manchen Teilen der Straße ist es eng und steil. In Furna bekamen wir dann eine genaue Einweisung was uns in den zwei Tagen erwarten wird. Folgende Ausrüstung bekamen wir von Jan gestellt: Teleskop Skistöcke, Lawinenschaufel, Lawinensonde, LVS Gerät, eine Isomatte, Winterschlafsack, Schneeschuhe, Gamaschen, Essbesteck, Becher und ein kompettes Verpflegungspacket für die zwei Tage.

Eine Hügelige Schneelandschaft in der Schweiz

Der Zauber der Bergspitze

Vom Startpunkt aus ging unsere Reise mit den Schneeschuhen auf 2000 Höhenmeter hoch. Jan überprüfte beim Loslaufen die LVS Geräte. Diese dienen dafür, uns bei einer möglichen Lawine auffindbar zu machen. Die Lawinengefahr in Furna war zum Glück laut Bergwacht nicht hoch eingestuft. Mit ca. 15 Kilogramm Gepäck auf dem Rücken, machten wir uns dann auf die Reise. Das Zelten im Winter war für uns Alle Neuland und wir wussten noch nicht, auf was wir uns eingelassen hatten.

Die Wanderung mit den Schneeschuhen auf den Berg hoch war für uns sehr anstrengend. Wir hatten immer wieder mal sehr tiefen Schnee, was uns das Laufen erschwerte. Auf dem Weg nach Oben hatten wir Regionen in denen wir mindestens 10 Meter voneinander Abstand halten mussten. Somit sorgt man für eine genügend großflächige Gewichtsverteilung in der Gruppe. Alle zusammen würden sonst zu großen Druck ausüben und es könnte eine Lawine ausgelöst werden. Uns begleiteten an dem Tag sonnige Wetterverhältnisse sowie Schneefall. Nach unsere über vier stündigen Reise, verloren wir oben wir durch ein Zauber all die körperliche Anstrengung. Es war ein tolles Gefühl oben angekommen zu sein.

Sebi und Nina bauen gerade ein Schneelager auf
Sebi und Nina bauen gerade ein Schneelager auf

Eigenes Schneelager bauen

Auf der Bergspitze zeigt uns Jan von Abenteuerreich, wie man ein Schneelager aufbaut. Zuerst muss man ein Fläche von 4 Meter Länge, 4 Meter Bereite und mindestens 1 Meter Tiefe ausschaufeln. Die Tiefe kann man auch ausgleichen, indem man den abgetragenen Schnee zu einer Wand hochzieht. Wichtig ist, dass zum Schluss das Zelt windgeschützt ist. Als Zeltheringe nahmen wir dann die Skistöcke, Schneeschaufeln und Schneeschuhe. Bei Schneefall muss man sonst die Zeltheringe wieder ausgraben. Sie sind dafür zu klein und gehen häufig beim Zelten im Winter verloren.

Nach der Arbeit kam dann der große Hunger! Jan baute uns eine tolle kleine Schneeküche. In der hatten wir dann mit den Campingkochern unser Essen warm gemacht. Das Essen war von TREK´N EAT. Das können wir für Outdooraktivitäten richtig empfehlen! Eine Packung mit heißem Wasser aufgekocht, bietet alle Nährstoffe und es macht euch komplett satt. Das braucht man auch wirklich bei der Tourlänge. Kleine Energieriegel für zwischendurch sind auch sehr zu empfehlen. Als es dunkel wurde, stellten wir dann ein paar Fackeln auf und genossen die nächtliche Atmosphäre auf den 2000 Höhenmetern bei einem Glühwein.

Eine Schneeschuhwanderung den Berg hinunter

Lawinenbergung

Am nächsten Morgen hatten wir das einmalige Erlebnis einen Sonnenaufgang hinter den Bergen beobachten zu können. Das war einer der schönsten Momente während unserer Tour. Wir frühstückten dann gemütlich – wieder mit einer Packung von TREK´N EAT bei Tee und Kaffee. Danach bauten wir unsere Zelte ab und wanderten wieder nach unten. Am zweiten Tag hatten wir Lawinengefahrstufe drei. Da mussten wir sehr oft den besagten Mindestabstand von 10 Meter einhalten.

An einem geeignetem Ort trainierten wir dann die Situation einer Lawinenbergung. Jan vergrub erst ein LVS Gerät. Dann zeigte er uns, wie wir anhand unserer am Körper befindlichen LVS Geräte eine andere Person suchen können. Sobald man über der Person steht sticht man mit der Lawinensonde solange in den Schnee, bis man die Person gefunden hat und dann gräbt man sie aus.

Training einer Lawinbergung mit einer Schneesonde und Schaufel
Training einer Lawinbergung mit einer Schneesonde und Schaufel

Erfahrungen – Abenteuerreich Erlebnis: „Zelten am Berg“

Nach den zwei Tagen wussten wir, dass es für uns eine der besten Entscheidungen war, bei Abenteuerreich eine Erlebnis Tour zu machen. Jan ist sehr professionell und hat dazu noch sehr viel Erfahrung. Persönlich ist er auch ein sehr sympathischer und entspannter Typ. Das Zelten im Winter hat richtig Spaß gemacht. So etwas außergewöhnliches würden wir gerne wieder machen. Für die Grundausrüstung, die ihr für diese Tour benötigt, haben wir euch im folgenden Beitrag ein paar Sachen zusammengestellt.

Preise

Die Tour kostet bei ihm 180€ pro Person. Vorab ist zu wissen, dass Jan immer sehr schnell ausgebucht ist. Er hat zum Beispiel auch den ersten Platz beim Skandinavien Travel Award belegt. Hier geht es zur Webseite.

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